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07.09.2010, 15:12 Uhr
„Boden ist für uns eine wichtige Ressource“
Friedhelm Ortgies bei der Einweihung des neuen Versuchsfeldes im Containerhafen Minden
Das Wetter war, mit blauem Himmel und Sonnenschein, der offiziellen Einweihung des Versuchsfeldes für innovative Containerstellplatz-Gestaltung gewogen, die direkt am Ort des wissenschaftlichen Geschehens stattfand. Im Containerhafen Minden erstreckt sich ein Areal von 500 qm, auf dem in Kooperation mit der Fachhochschule Bielefeld wasserdurchlässige und belastbare Standflächen für Container erforscht werden. Anlässlich dieser Kooperation waren bei der Einweihung unter anderem auch Frau Prof. Dr. Rennen-Allhoff (Präsidentin der FH Bielefeld) und Herr Prof. Dr. Gülzow (Projektleiter am Campus Minden) zugegen.
Friedhelm Ortgies bei seinem Vortrag im Mindener Hafen
„Ich freue mich, heute einen weiteren Schritt zur Errichtung des Containerhafens hier in Minden mit zu begleiten“, eröffnete Ortgies sein Grußwort. Vor etwas mehr als einem Jahr habe der ehemalige Staatssekretär im Verkehrsministerium, Günter Kozlowsky, den Förderbescheid des Landes für das EFRE-Programm „Hafenband“ in Minden überreicht. Durch dieses Projekt werde die Anbindung des Mühlenkreises und seiner Nachbarn an die Nordseehäfen und Weltmeere strategisch verbessert.

Nach einem kurzen Rückblick auf die Weltwirtschaftskrise und den aktuellen Aufschwung in Deutschland ging Friedhelm Ortgies auf die Bedeutung des Bodens als Ressource für Umwelt und Wirtschaft ein. „Die alte Landesregierung hatte sich auf die Fahnen geschrieben, mit unserem Boden schonend umzugehen. Die Knappheit an Flächen für die Ernährung und für den Naturschutz ist schon lange bekannt“, führte der Landtagsabgeordnete aus. „In Hinblick auf die Aufstellung von Container ist es wichtig, dass Verunreinigungen von Boden und Wasser ausgeschlossen werden können. Auch in dieser Hinsicht ist das Forschungsvorhaben der FH von besonderer Bedeutung.“

Der Forschungsauftrag im Containerhafen trage dazu bei, dass der Standort in Minden mit den vor zwei Jahren zugesagten 500 Studienplätzen weiter gesichert werde. „Diese Studienplätze sind der ehemaligen Landesregierung zu verdanken“, bekräftigte Ortgies abschließend und wünschte den Studierenden vor Ort sowie dem Regioport Minden gutes Gelingen.
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