Friedhelm Ortgies MdL
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08.07.2010, 12:00 Uhr | Übersicht | Drucken
Neuer Koalitionsvertrag: Rot-Grün will Windenergieausbau in NRW verfünffachen

"Wie befürchtet, wird die rot-grüne Minderheitsregierung den Windkrafterlass aufheben, der in der vergangenen Legislaturperiode von CDU und FDP eingeführt wurde", so Friedhelm Ortgies MdL. Auch von dieser Maßnahme betroffen sind die aktuellen Höhenbegrenzungen und Abstandsregelungen für Windkraftanlagen.


"Der Windkraftanlagenerlass vom 21.10.2005 war und ist ein sinnvoller Kompromiss, um die Interessen von Betreibern und Anwohnern zu verbinden. Die im neuen Koalitionsvertrag angekündigte Aufhebung wird die alten Gegensätze wieder aufleben lassen", wie Ortgies befürchtet.
Auch die CDU steht zu einem sinnvollen Repowering von Windkraftanlagen (weniger Anlagen, aber dafür leistungsfähigere). Der ungezügelte Ausbau (Verfünffachung bis 2020) führt jedoch zu einer weiter abnehmenden Akzeptanz im ländlichen Raum.

Das Engagement des Vereins "PRO Preußisch Oldendorf-Stemwede, CONTRA Windkraft e.V." macht deutlich, welches Konfliktpotenzial bereits jetzt hinsichtlich Windparks & Co. besteht. Ortgies betont: "Die gestrige Stemweder Ratsentscheidung zugunsten eines Antrags auf Zulassung der Revision gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Minden unterstreicht den politischen Gegenwind."


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