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05.05.2010, 15:56 Uhr |
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Familienfrühstück der CDU Rahden gut besucht
Rahdener kommen mit Friedhelm Ortgies ins Gespräch
Rahden. In lockerer Runde trafen sich am Sonntag die Mitglieder des CDU Stadtverbandes zu einem Familienfrühstück. Der Vorsitzende Hermann Seeker konnte neben unserem Landtagsabgeordeten Friedhelm Ortgies, der zusammen mit seiner Frau Annegret gekommen war, auch Bürgermeister Bernd Hachmann mit Ehefrau Elke begrüßen.
Hermann Seeker freute sich besonders, dass außer den Mitgliedern des CDU Stadtverbandes auch zahlreiche Bürger der Einladung gefolgt waren, und die Gelegenheit nutzten, eine Woche vor der Landtagswahl ein persönliches Gespräch mit ihrem Kandidaten zu führen. Nach dem gemeinsamen Frühstück ging Friedhelm Ortgies, der sich am 9. Mai erneut um ein Mandat im NRW Landtag bewirbt, nochmal auf die wesentlichen Themen ein, die in diesen Tagen die Menschen in Nordrhein-Westfalen bewegen. . Drei Hauptthemen erläuterte er Rahdener CDU Politiker näher. Zunächst kam er auf das Thema Bildung zu sprechen.
„Wer am kommenden Sonntag der SPD seine Stimme gibt, muss wissen, dass er damit die Schullandschaft, auch in Rahden, nachhaltig gefährdet. Denn, wenn es nach den Plänen von Rot- Rot-Grün geht, werden wir in Rahden keine Haupt -und Realschule mehr haben und auch kein Gymnasium.“ warnte der engagierte MDL. „ Die von der Opposition geforderte Einheitsschule gefährdet darüber hinaus auch die Grundschulstandorte in Varl, Tonnenheide und Pr. Ströhen. Für die CDU steht die individuelle Förderung der einzelnen Schüler im Vordergrund. Mit uns gibt es keinen Einheitsbrei, sondern Bildungsvielfalt- und deshalb stehen wir auch weiterhin zum dreigliedrigen Schulsystem. Das das System hervorragend funktioniert, können wir am Rahdener Schulzentrum sehen. Die CDU NRW steht auch weiterhin zur wohnortnahen Beschulung unserer Grundschüler auch an kleineren Grundschulstandorten.“ Zum Thema kommunale Finanzen nahm Ortgies ebenfalls Stellung. Hier gelte es die Kommunen durch gezielte Reformen zu entlasten.
Die Überarbeitung des Gewerbesteuersystems sei zum Beispiel dringend notwendig, so der Landtagskandidat. Das bestehende Steuersystem erschwere die Planungen der Kommunen durch die Unberechbarkeit in der Kalkulation der kommunalen Haushalte. Und noch ein Thema lag Ortgies besonders am Herzen. „Was will die Linke wirklich?“ lautete schon die Überschrift der Informationsveranstaltung, die der CDU Politiker im April im Kinocenter Rahden durchführte. Dieter Dombrowski, heute Mitglied im Landtag von Brandenburg, war in Rahden zu Gast. Genau wie der ehemalige Stasi-Häftling Dombrowski fordert auch Friedhelm Ortgies die geschichtliche Aufarbeitung des Systems DDR zu verbessern.
Die Stabilität unseres Landes darf durch die Linke, die aus dem Unrechsstaat DDR hervorgegangen ist, nicht gefährdet werden. Neben der Verstaatlichung von Energiekonzernen, wird im Wahlprogramm der Linken auch von Enteignungen von Grund und Boden gesprochen. „Und es gibt nach wie vor kein klares Nein der SPD Kandidatin zur Linken“ warnte er nochmal vor der Möglichkeit eines rot-rot-grünen Regierungsbündnisses. Abschließend nutzten die interessierten Rahdener die Gelegenheit mit dem Kandidaten ins Gespräch zu kommen. In entspannter Runde wurden Themen wie die Einflussnahme der Landesregierung im Bereich Agrarpolitik, die Gefährdung durch die Linke und die Sorge um den Erhalt unserer Schulen diskutiert. |
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