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04.05.2010, 11:33 Uhr |
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Kräftige Investitionen in den U3-Ausbau
Minden/Düsseldorf. "Das tut der heimischen Bauwirtschaft gut, vor allem aber ist es ein Glücksfall für Eltern und Kinder" Friedhelm Ortgies, heimischer CDU-Landtagsabgeordneter, hatte am heutigen Montag frohe Kunde aus Düsseldorf.
Nach den aktuell gemeldeten Zahlen der Landesjugendämter in den einzelnen Regierungsbezirken haben die Jugendämter im Kreis Minden-Lübbecke bislang knapp 3,1 Millionen Euro für den Ausbau des Betreuungsangebots für Kinder unter drei Jahren erhalten. Das zuständige Landesjugendamt bewilligte insgesamt 161 Projekte im Kreis für 5,5 Millionen Euro, deren Auszahlung bevorsteht. Dabei erhält das Kreisjugendamt Minden-Lübbecke 1,6 Millionen Euro für 109 Projekte. Die städtischen Jugendämter in Minden, Porta Westfalica und Bad Oeynhausen erhalten zusammen für 52 bewilligte Projekte etwa 3,9 Millionen Euro.
Landesweit stehen zum Ausbau des Betreuungsangebotes für Kinder unter drei Jahren rund 510 Millionen Euro zur Verfügung. Annähernd 6 500 Einzelmaßnahmen wurden bewilligt, mit denen rund 38 000 Betreuungsplätze geschaffen werden. Zum 1. August 2010 fördert das Land 90 000 Betreuungsplätze für Unterdreijährige. Die Anträge auf Investitionsmittel werden von den Bewilligungsbehörden nach und nach abgearbeitet. Ortgies zeigte sich zuversichtlich, dass mit diesen Investitionen spätestens im Jahr 2013 für jedes Kind ab einem Jahr, für das die Eltern einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege wünschen, ein entsprechendes Angebot bereitstehen kann, womit der Bedarf gedeckt werden könne. "Für mehr Eltern besteht nun die Chance, Familie und Beruf besser miteinander zu vereinbaren“, betonte der CDU-Politiker.
Unter der rot-grünen Vorgänger-Landesregierung glich ein Betreuungsplatz für ein unterdreijähriges Kind nach Ortgies Worten einem Sechser im Lotto. "Heute haben wir landesweit ein bedarfsgerechtes Angebot. Und der Ausbau geht weiter.“ Der CDU-Landtagsabgeordnete dankte den Trägern sowie den Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und den Tagespflegern für ihre wichtige Arbeit: „Wenn wir uns heute nicht nur über mehr Betreuungsplätze für die Kleinsten freuen können, sondern auch über mehr Qualität und bessere frühe Bildung, dann liegt das nicht zuletzt am großen Engagement der Fachkräfte vor Ort." |
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